a moti windi - Gegen den Wind
1Vorgeschichte Kurz vor meiner Ausbildung habe ich mir eine letzte große Freiheit gegönnt: Mit dem Fahrrad durch Island, Dänemark, die Niederlande und Deutschland – 3.200 Kilometer, zwei Monate, unzählige Eindrücke. Tagebuch und Kamera waren meine ständigen Begleiter. Als ich dann meine Ausbildung zum Mediengestalter startete, durfte ich diese Reise in ein Buch verwandeln.
2Ergebnis
Ein 176 Seiten starkes Buch mit dem Titel „á móti vindi" – Isländisch für „Gegen den Wind". Ein Titel, der sich aus der Reise selbst ergeben hat. Denn der Wind war auf Island allgegenwärtig – mal lästig, mal beeindruckend, aber immer präsent. Genauso wie die schroffe Landschaft, die tief hängenden Wolken und die unzähligen Schafe am Wegesrand. All das spiegelt sich auch im Titelbild wider.
Gestalterisch folgt das Buch einem puristischen Ansatz: Inhalte und Bilder sind konsequent an einem Raster ausgerichtet, viel Weißraum gibt dem Betrachter Raum zum Verweilen und die Bilder in Ruhe zu studieren. Kurze Auszüge aus dem Reisetagebuch begleiten die Fotografien und geben Auskunft darüber, wo und wann sie entstanden sind.